Kreisverband                    
 

 

   
   

 

29.12.0212

Bezirksamtsleiter soll Polizeipräsident werden:
CDU fordert transparentes Verfahren

Der sich abzeichnende Wechsel des Bezirksamtsleiters Wolfgang Kopitzsch in
Hamburg-Nord nach nur ca. 2 1/2 Jahren Amtsdauer in die Innenbehörde stellt
die Nachfolgefrage im Bezirk.
Hierzu Dr. Andreas Schott, CDU-Fraktionsvorsitzender:
"Die SPD will dieses wichtige Amt offenbar vor der nächsten Bezirksversammlungswahl
2014, bei der die Mehrheit verloren gehen könnte, langfristig neu besetzen.
Sie nimmt dabei in Kauf, dass das Amt in schwieriger Zeit mit großen
Herausforderungen u. a. beim Thema Wohnungsbau oder bei den Einsparverpflichtungen
zeitweise eine Vakanz an der Spitze hat. Die CDU-Fraktion fordert
ein transparentes Verfahren für die Klärung der Nachfolge. Eine Versorgung
von SPD-Parteifreunden wie in Harburg darf sich nicht wiederholen."
Für Rückfragen:   Dr. Andreas Schott: 0173-6438064
CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord


 
29.12.2011
Bevorstehende Ablösung des Polizeipräsidenten
SPD setzt „Bereinigung“ der Hamburger Verwaltung fort


Zu den sich verdichtenden Anzeichen, dass der Innensenator im Januar den
Polizeipräsidenten entlassen will, erklärte Kai Voet van Vormizeele,
innenpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion:

„Sollten sich diese Berichte als zutreffend erweisen, setzt die SPD ihre Linie der
Ablösung von Beamten, die nicht das sozialdemokratische Parteibuch haben rücksichtslos fort.
Mit Werner Jantosch müsste einer der letzten höheren Beamten gehen, bei denen nicht die
Parteikarriere zählte, sondern die berufliche Qualifikation. Die jetzt genannten Gründe sind
fadenscheinig und zum Teil ehrenrührig.
Hamburg braucht einen Polizeipräsidenten der operative Leitungserfahrung als Polizist mitbringt. Angesichts einer zunehmenden Verschärfung der Probleme im Bereich der inneren Sicherheit in
Hamburg (z.B. Explosion der Zahl der Autobrände um mehr als 70 % unter Innensenator Neumann) brauchen wir fachlich qualifizierte Beamte und keine Parteiversorgungsposten.
Ehemalige Ausbildungsleiter mögen vielleicht die Polizei kennen, haben aber keinerlei Erfahrung als Polizist. Damit würde der Innensenator zu der unseligen sozialdemokratischen Tradition zurückkehren, den Sessel des Polizeipräsidenten mit einem Parteigänger zu besetzen."

CDU-Bürgerschaftsfraktion Hamburg

 
 
06.12.2011

CDU- Hamburg bestätigt: Alkoholkonsumverbot in Bussen und Bahnen bleibt.
 
Der CDU-Parteitag hat auf seiner gestrigen Sitzung beschlossen, das seit September geltende
Verbot des Alkoholkonsums in Bussen und Bahnen beizubehalten.
 
Hintergrund:
 
Seit September gilt ein Alkoholkonsumverbot in Hamburgs Bussen und Bahnen. Es gibt allerdings Bestrebungen, die Aufhebung der Regelung zu erwirken. Mit der gleichsam plakativen wie irreführenden Überschrift „Gegen Bevormundung im HVV - Für das Feierabendbier“ setzen sich seit dem 13.09.2011 einige Personen per Volksinitiative dafür ein, Alkoholkonsum im ÖPNV zuzulassen.  
 
Die CDU ist der Auffassung:
 
- Niemand wird durch die Regelung gehindert, ein „Feierabendbier“ zu konsumieren. Der Konsum eines
   Feierabendbieres oder sonstiger alkoholischer Getränke setzt nicht den Konsum in öffentlichen
   Verkehrsmitteln voraus.
 
- Das Konsumverbot ist eine eindeutige Regelung, die Rechtsklarheit und damit Rechtssicherheit schafft.
 
- Das Bedenken, es gebe kein Personal für die Durchsetzung des Verbotes, verfängt nicht. 550
   Sicherheitskräfte sind im Einsatz, die sich um die Einhaltung kümmern.
 
- Auch die Metropolen New York, Paris und London haben gute Erfahrungen mit entsprechenden
   Regelungen gemacht, gleiches gilt für Stuttgart und Frankfurt.
 
Richard Seelmaecker, CDU-Kreisvorstand Nord:
 
„Das Alkoholkonsumverbot muss bleiben, weil es dazu beiträgt, Belästigungen in Bussen und Bahnen zu reduzieren. Es hilft außerdem, Pöbeleien und Kontrollverlust sowie Enthemmung einzugrenzen. Es verbessert Sicherheit und Sauberkeit und trägt dazu bei, Geruchsbelästigungen zu reduzieren.
 
Die vom Landesvorsitzenden der Jungen Liberalen Hamburg geäußerte popu-listische Auffassung, das Verbot „…bestrafe u.a. Arbeiter, die auf dem Heimweg ihr Bier trinken…“  (Interview in der Zeitung „Bild“ vom 16.9.2011), geht fehl. Mit der Regelung wird weder bestraft noch die persönliche Freiheit eingeschränkt, sondern vielmehr die persönliche Freiheit derjenigen Fahrgäste geschützt, die kein Alkohol in Bus und Bahn konsumieren. Die Vorteile überwiegen daher bei weitem. Im übrigen hat Hamburg weit wichtigere Probleme als falsch verstandene Liberalität.“
  
Für Rückfragen erreichen Sie Richard Seelmaecker unter der Rufnummer 0172 9712700.

 


06.12.2011

Blamage für den SPD Senat – Die Unterbringung der Sicherungsverwahrten
in Jenfeld wird zur Luftnummer!

Viviane Spethmann, rechtspolitische Sprecherin, und
Kai Voet van Vormizeele, innenpolitischer Sprecher,
zum heutigen Bekanntwerden, dass die entlassenen Sicherungsverwahrten die vom Senat für sie vorgesehene Unterkunft in Jenfeld nicht beziehen werden:
„Das großspurig angekündigte „Konzept“ des Senates zur Unterbringung von Sicherungsverwahrten nach ihrer Entlassung wurde – wie schon das Konzept zur Neustrukturierung im Strafvollzug – wieder einmal mit der heißen Nadel gestrickt. Nach der Ankündigung, dass die betreffenden Sicherungsverwahrten nicht in die vorgesehene Unterkunft in Jenfeld ziehen wollen, steht der Senat mit leeren Händen da. Jetzt stellen sich erst recht die Fragen:

- Wo werden die zu entlassenen Sicherungsverwahrten wohnen?

- Wie wird die Polizei die Überwachung gewährleisten können?

Auf dies und vieles weitere lässt der Senat Antworten vermissen. Die CDU hat den Senat seit dem entscheidenden Bundesverfassungsgerichtsurteil im Mai 2011 immer wieder mit dem Antrag zur Sicherungsverwahrung, Drs. 20/ 623 aufgefordert, endlich Antworten zu liefern. Auf Betreiben der SPD-Fraktion hängt dieser Antrag bis heute im Justizausschuss und wurde nicht entschieden. Dieser nachlässige Umgang und die Verzögerungstaktik sind mehr als unangebracht.“


CDU-Bürgerschaftsfraktion Hamburg

Schmiedestraße 2
D-20095, Hamburg
Tel.: 040-42831-1381