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24.03.2017, 16:00 Uhr

CDU Hamburg-Nord zu Gast bei Aurubis

DIE Kupfer Spezialitäten-Küche mit Sitz in Hamburg

Unter der Rubrik Politik trifft Wirtschaft fand jetzt ein Besuch bei der Aurubis AG statt. Aurubis ist der führende integrierte Kupferkonzern und der größte Kupferrecycler weltweit. Das Unternehmen stellt aus Kupferkonzentrat und Recyclingmaterialien hochwertiges Kupfer her und verarbeitet es weiter zu Vorprodukten. Bei einem Betriebsbesuch erfuhren die Teilnehmer viele Neuigkeiten über Kupfer- und dessen Nebenprodukte, die Leistungen im Bereich Recycling und in den Schneidcentern.

Foto CDU
Der Konzern wurde 1866 als Norddeutsche Affinerie gegründet, wagte 1998 den Gang an die Börse und im Jahr 2009 erfolgte die Umbenennung in Aurubis. Es dauerte nicht lange dann wusste die Besuchergruppe die Bedeutung des neuen  Namens, mit dem man lange nichts anzufangen wusste, in Hamburg. War doch die Affi in aller Munde und für viele Hamburger ein Arbeitgeber, mit einer „gewissen“ Stellung in der Welt des Kupfers. Heute nennt sich der Konzern, wie es Gästebetreuer Jürgen Bartram erklärte, der Welt größter Kupferrecycler, zweit größter Kupfer-Konzentrat-Verarbeiter und Weltmarktführer bei Gießwalz- und Flachwalzprodukten. Man merkt dem Fachmann an, das ~ 50 Jahre Betriebszughörigkeit prägen und Fachwissen im Wortschatz normal geworden ist. So erfuhren die Teilnehmer auch, dass Aurubis mit den beiden Herstellungsstandorten in Hamburg und Pirdop (Bulgarien) einer der umweltfreundlichsten Kupferproduzenten der Welt ist. Das aufbereitete „Kupfererz“ kommt zum größten Teil per Schiff aus Südamerika in Brunsbüttel an, wo es gelagert und vorgemischt wird, damit eine einheitliche Güte des Rohstoffes Kuper entsteht. Anschließend geht es nach Hamburg in die Peute, wie der Stadtteil in Veddel zwischen den Elbbrücken genannt wird. Dieses Erz enthält zu gut einem Drittel Kupfer, Eisen und Schwefel. So verwundert es nicht, das eines der Nebenprodukte Schwefelsäure ist und ein weiteres Nebenprodukt Gold, vom dem ~ 40 Tonnen im Jahr gewonnen werden. Schnell kamen die Gäste dem Namen Aurubis auf die Spur, Aurum (lateinisch Gold) und Rubis (französich Rubin) dienen dem Wortspiel und erklären rotes Gold ganz einfach, nämlich Kupfer. Dass bei der Kupferproduktion überschüssige Energie entsteht, erläuterte Christian Hein, Energie-Manager der Aurubis. Mit Stolz gab Hein einen Ausblick in die Zukunft und erklärte, dass es Plan ist die Hafencity mit dieser „überschüssigen“ Energie zu versorgen. Nach guten vier Stunden wurden die zufriedenen Aurubis-Gäste mit einem kleinen Imbis verabschiedet.