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14.06.2017, 21:39 Uhr

Wolfgang Bosbach zu Gast bei Dr. Christoph Ploß und der CDU Hamburg-Nord

Deutschland hat die Wahl. Worauf es jetzt ankommt!

Am 24. September wird ein neuer Bundestag gewählt. Die CDU ist mit kräftigem Rückenwind in das Wahljahr gestartet. Wolfgang Bosbach, CDU-Urgestein und einer der profiliertesten Innenpolitiker der Bundesrepublik, hat mit seinem Einsatz maßgeblich zum jüngsten Wahlerfolg der CDU bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen beigetragen. Bildergalerie

Foto privat CDU
So stimmte Christoph Ploß, Kreisvorsitzender der CDU in Hamburg-Nord und Bundestagskandidat im Wahlkreis Hamburg-Nord/Alstertal, rund 180 Gäste auf einen besonderen Gast ein. Video zur Veranstaltung Wolfgang Bosbach ist seit 1994 für die CDU im Deutschen Bundestag, jetzt 65 Jahre alt geworden und scheidet zum Ende dieser Legislaturperiode als Parlamentarier aus.

In seiner Rede ging Bosbach auf die vergangen drei Landtagswahlen ein, die allesamt die CDU als Gewinner vorne sahen: "Man solle Demut zeigen und nicht übermutig werden. Die Messlatte muss unser letztes Ergebnis sein. Also um die 40 Prozent. Aber ich weiß auch, wie schwer es wird, dieses Ergebnis wieder zu erreichen.“

Neben der Flüchtlingspolitik, stuft Bosbach die Themen Bildung, Forschung und Integration als äußerst wichtig ein und zeigte so auf, worauf es jetzt ankommt. „Der Satz, "Wir müssen die Flüchtlingsursachen bekämpfen", ist wesentlich leichter ausgesprochen, als in der politischen Praxis umzusetzen. Zumal es häufig um Länder geht, die entweder keine handlungsfähige Regierung hätten oder von Despoten regiert würden."

Eine großer Aufgabe, ja Herausforderung, wird der Übergang von der Industrie zur Wissensgesellschaft sein. Bildung und Forschung werden in Zukunft einen noch höheren Stellenwert bekommen müssen als in der Vergangenheit.“ Wer wenige Bodenschätze hat, muss viel in der „Birne“ haben, merkte er vor den heiter applaudierenden Gästen an.

„In den traditionellen Industrien ist Deutschland immer noch stark, aber die neuen entstehen am anderen Ende der Welt, insbesondere in Kalifornien. Die beiden teuersten börsennotierten Unternehmen der Welt sind Apple und Alphabet. Da müssen wir uns schon hinterfragen. "Der Computer wurde nicht von Bill Gates erfunden wurde, sondern von Konrad Zuse, einem Deutschen", so Bosbach.

Und er rief seinen Zuhörern zu: „Heute werden viele Zielgruppen für die Politik neu definiert. Die CDU muss sich der wichtigsten Gruppe zuwenden. Denen, die morgens vom Wecker geweckte werden, sich auf den Weg zu Arbeit machen, nach vielen Stunden wieder heimkehren, müde von ihrer Hände Arbeit sind und sich dann ihrer Familie und Ihren Hobbys widmen. Dieser Gruppe gilt die höchste Zuwendung, denn sie sind das Grundkapital unserer Gesellschaft.“

Christoph Ploß verabschiedete den Gastredner gemeinsam mit Dirk Fischer. Fischer, mit Bosbach zusammen aktiver Fußballer im FC Bundestag,  ist selbst seit 1980 Mitglied im Deutschen Bundestag und scheidet am Ende dieser Wahlperiode aus. Die Christdemokraten hoffen dann, dass Christoph Ploß das Direktmandat für Hamburg-Nord und das Alstertal gewinnt.



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